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Berg Nemrut: Sonnenaufgang zwischen den Steinköpfen (2026/2027)

Der Nemrut Dağı ist ein 2.150 Meter hoher Gipfel in Südostanatolien, gekrönt vom Grabheiligtum des Königs Antiochos I. von Kommagene aus dem 1. Jh. v. Chr.: kolossale Kalksteinstatuen, deren herabgestürzte Köpfe — Götter, Adler, Löwen — den Sonnenaufgang bewachen. Seit 1987 UNESCO-Welterbe.

Auf einen Blick

Erbaut
1. Jh. v. Chr. (Königreich Kommagene)
Höhe
2.150 m
UNESCO
Welterbe seit 1987
Saison
Mitte Mai – Mitte Oktober (Schnee sperrt die Straße)
Klassiker
Sonnenauf- oder -untergang auf den Terrassen
Ausgangsorte
Adıyaman / Kahta (oder Malatya-Seite)

Was erwartet Sie auf dem Gipfel?

Antiochos ließ sich einen Grabhügel aus Schotter aufschütten, flankiert von zwei Terrassen thronender Götter — eine bewusste Verschmelzung griechischer und persischer Gottheiten, sich selbst eingeschlossen. Erdbeben stürzten die zwei Meter hohen Köpfe zu Boden — genau das macht die Szenerie heute so überirdisch.

Sonnenaufgang oder -untergang?

Die Ostterrasse fängt die Morgendämmerung, die Westterrasse glüht am Abend. Sonnenaufgang heißt Aufbruch um 3 Uhr und echte Kälte selbst im Juli — Jacke einpacken. Dafür ist das erste Licht auf den Steingesichtern der prägende Moment der Region.

Anreise

Flug nach Adıyaman oder Malatya, dann Serpentinen bis zum Gipfelparkplatz; von dort steile 600 Meter zu Fuß. Etwa November bis April ist die Straße eingeschneit — planen Sie zwischen Mitte Mai und Mitte Oktober.

Kombinieren

Nemrut verlängert unsere Göbekli-Tepe-&-Mardin-Route um einen Tag — das natürliche Dreieck der verlorenen Königreiche. Unterwegs vervollständigen die Cendere-Brücke und der Karakuş-Hügel die Geschichte Kommagenes.

🎒 Nemrut zur Route der verlorenen Königreiche

Ein Zusatztag auf unserer Göbekli-Tepe-&-Mardin-Tour: Sonnenaufgang zwischen den Köpfen, Cendere-Brücke und Kommagenes Berggra b.

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Häufige Fragen

Wann ist der Nemrut zugänglich?

Die Gipfelstraße ist in der Regel von Mitte Mai bis Mitte Oktober befahrbar; sonst versperrt Schnee den Weg. Tore gibt es keine — der Berg bestimmt die Öffnungszeiten.

Ist der Aufstieg schwer?

Vom Parkplatz sind es steile, aber kurze 20–30 Minuten auf gutem Weg. Auf 2.150 m spürt man die Höhe leicht — langsam gehen.

Sonnenauf- oder -untergang?

Fotografen wählen meist den Sonnenaufgang auf der Ostterrasse; der Sonnenuntergang ist wärmer und schlaffreundlicher. Mit einer Übernachtung geht ehrlicherweise beides.